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Lothars alter Blog - der neue Blog ist jetzt hier zu finden: http://lotharf.wordpress.com/

Dieser Blog ist leider tot! Google hat ihn nämlich gesperrt; angeblich wegen eines (fälschlichen) Spam Verdachts. Allerdings sind sie anscheinend nicht fähig oder gewillt gewesen, den Fehler zu beheben! Ich habe dem Blog deshalb eine neue Heimstatt gegeben bei Wordpress. Die neue Adresse ist jetzt: http://lotharf.wordpress.com/

Montag, 13. Februar 2006

Warum die Hälfte der Menschheit spinnt

Hat sich nicht mancher von euch schon mal darüber gewundert, wie irrational sich Menschen verhalten? Welch seltsames Verhalten manche Gesellschaften an den Tag legen (eigenes Zitat: "die spinnen, die Amis"). Die können alle nichts dafür. Denn schuld sind die Katzen; genauer, ein Parasit, der sich im Darm von Katzen aufhält und dessen winzige Eier mit dem Kot ausgeschieden werden: Toxoplasma gondii. Er hat die fatale Eigenschaft, dass er sich über andere Wirbeltiere vermehrt, die ihn mit der Nahrung aufnehmen. Beim Menschen löst er eine Krankheit aus, die Toxoplasmose. Diese Infektion verläuft meist relativ harmlos (grippeähnlich), der Mensch bleibt aber für den Rest seines Lebens infiziert. Schon lange ist bekannt, dass eine Infektion während der Schwangerschaft zu schweren Schäden des Kindes führen kann. Schon im Alten Ägypten wurden deshalb Katzen von schwangeren Frauen strikt ferngehalten. Aber der Parasit steht auch im Verdacht, psychotische Störungen zu verurachen. Englische Wissenschaftler haben jetzt in Tierversuchen einen Zusammenhang zwischen Toxoplasmose und Schizophrenie festgestellt. Das würde natürlich vieles erklären. Immerhin ist die halbe Menschheit mit Toxoplasma infiziert, in Deutschland sogar 60%. Wieviele es in den USA sind, weiss ich nicht; aber es gibt dort viele Katzen. Die Infektionsrate steigt übrigens mit zunehmendem Alter; klar, man hat kaum eine Chance, nicht in Kontakt mit Katzen zu kommen; Katzenkot gar ist fatal. Übrigens: wer Katzen liebt und jede streicheln muss, ist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit infiziert; denn der Parasit will sich ja vermehren und programmiert deshalb das Gehirn um. Darauf deuten die Versuche mit den Ratten hin, bei denen gravierende Verhaltensänderungen festgestellt wurden.

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