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Lothars alter Blog - der neue Blog ist jetzt hier zu finden: http://lotharf.wordpress.com/

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Mittwoch, 4. Juli 2007

Erfahrung mit der Dreamlinux 2.2 LiveCD

Wie immer bei LiveCDs versuche ich den Bericht auch auf dieser zu schreiben; das gebe ich aber diesmal bald wieder auf, weil der Iceweasel, der im Xfce Menü Firefox heisst, in Englisch ist und sich nicht auf deutsch umstellen lässt. Aber ich sollte wohl besser von vorne anfangen: Am Boot Bildschirm von Dreamlinux ändere ich die Boot Options in "lang=de" ab und starte. Der Bootvorgang dazert recht lang, weil mal eine längere Denkpause eingelegt wird, die mich schon glauben lässt, der Rechner habe sich aufgehängt. Als der Xfce dann endlich startet und der Desktop kommen soll, stürzt Dreamlinux ab und nimmt den Rechner gleich mit; das war Absturz Nr. 1. Beim nächsten Versuch wähle ich am Bootbildschirm als Auflösung 1024; diesmal klappt der Start. Genauso wie es bereits der Micheal geschrieben hat, wird auch meine Nvidia Karte nicht erkannt, als Treiber ist nämlich der "vesa" geladen. Ich verwende die angebotene Funktion und versuche den X-Server neu zu konfigurieren, wähle als Treiber "nv" aus; um den X-Sever dann neu starten zu können, will ich mich ausloggen - Absturz Nummer 2. Beim dritten Versuch belasse ich es beim Vesa-Treiber. Daran, dass man beim Xfce fast immer nur die rechte Maustaste braucht, gewöhne ich mich allmäglich. Der Xfce ist in deutsch; ich gehe das Menü durch. Die Anzahl der darin enthaltenen Programme erscheint mir etwas gering, es könnten mehr sein. Open Office ist dabei, ist aber in Englisch. Es lässt sich umstellen, das Menü muss aber Englisch bleiben, da das deutsche Menü fehlt. "mc" in einer Konsole startet den Midnight Commander, sehr schön. Alle meine Festplatten Partitionen sind da, lassen sich mounten. Die externe USB Platte wird angezeigt, ist bereits gemountet - dachte ich. Als ich sie öffne wundere ich mich, dass ich einen Windows Ordner sehe; es ist nämlich meine erste SATA Platte, die da angeblich USB sein soll; ein schlimmer Fehler. Dafür erscheint die USB Platte unter /dev/sdc1 als wenn sie eine interne Platte wäre, lässt sich auch mounten. Auszuprobieren ob ntfs-3g funktioniert, dazu bin ich dann leider nicht mehr gekommen; einen Screenshot hab ich auch nicht gemacht, weil ich nichts gefunden habe womit. Mit dem Iceweasel bin ich dank DHCP gleich im Internet. Ein DivX Film läuft einwandfrei mit MPlayer und mit Xine, der Soundserver ist schon an. Auch eine Video DVD läuft im Brenner mit beiden Programmen einwandfrei; ich muss allerdings vorher erst "/dev/hdc" jeweils in der Konfiguration bei Xine und MPlayer eintragen, denn ein Laufwerk "dev/dvd1" oder "/dev/cdrom1" suche ich leider vergeblich. Jetzt merke ich, dass die Uhr 2 Stunden vorgeht; ich öffne das Konfigurations Menü des Xfce, ändere die Uhrzeit; ein Klick auf OK und - Absturz Nr. 3! Das wars dann auch; denn einen vierten Start der CD habe ich mir erspart. [Die CD ist übrigens OK, die Checksumme der ISO stimmt, die CD ist mit Verify gebrannt und ich habe sie nochmals mit CDCheck überprüft].
Wie kann man nur so eine LiveCD veröffentlichen?!

1 Comments:

At 07 August, 2007 13:24, Anonymous Anonym said...

Hallo Lothar,

ich weiß nicht, auf welche Variante von "Dreamlinux 2.2" du dich in deinen Ausführungen beziehst (Dreamlinux 2.2 oder Dreamlinux 2.2 Multimedia GL Edition). Ich habe mir die Finalversion von Dreamlinux 2.2 Multimedia GL gezogen und gebrannt (erschienen am 29. Juni 2007) und war sehr zufrieden, sowohl mit der Live-Distribution als auch mit der Festplatten-Distribution. Der einzige Schwachpunkt: Dreamlinux ließ sich nur mit einigem Aufwand auf die Festplatte installieren und nicht so komfortabel wie beispielsweise bei Ubuntu (so musste unter anderem ein Mountpoint bestimmt werden).

Eine relativ bequeme Installation war möglich, nachdem ich zunächst Ubuntu 7.04 installiert hatte. So waren die Linux-Partitionen schon präkonfiguriert und ich konnte sda3 einfach mit Dreamlinux überschreiben.

Toll fand ich, wie schnell Dreamlinux (dank Xfce-Desktop) startet, viel schneller als Windows XP und natürlich auch viel schneller als Ubuntu oder openSUSE.

MfG

freddielinux

 

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